Primary-School: Projekt Primaryschool: Vorplanungen

Projekt Primaryschool: VorplanungenZu einem informellen Vorgespräch über das Primary-School Projekt traf sich Michael Herold mit Herrn Lutondwe in München.

Bei dem Gespräch ging es um die Frage, unter welchen Bedingungen eine Finanzierung der Lehrergehälter durch die tansanianische Regierung möglich ist, um einen kostenlosen Besuch der Schule für Kinder zu ermöglichen. Weiterlesen →

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Primary-School: Anstehendes Großprojekt: Bau einer Primary-School

Um den Kindern, die momentan den Kindergarten besuchen, eine bessere Schulbildung anbieten zu können, überlegen wir mit den Schwestern zusammen, ob der Bau einer Grundschule möglich wäre. Momentan werden unterschiedliche Projektverläufe diskutiert. Weiterlesen →

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Aktionen: Fertigstellung des Schwesternwohnhauses

Im Jahr 2017 wurde vom Verein „Die Brücke e.V.“ der Neubau eines Schwesternwohnhauses auf dem Gelände der Schwesternschaft finanziert und begleitet.

Die Schwestern benötigten dringend Wohnraum, da viele Mitglieder des Konvents ihren Lebensmittelpunkt aus Platznot nicht in Brandt bei den anderen Schwestern hatten.

Gleichzeitig war es den Vereinsmitgliedern wichtig, dass die Herstellung der Module und der Aufbau erdbebensicherer Gebäude an einem kleineren Projekt geübt wird, da der Bau einer Grundschule als nächstes Projekt vorgesehen ist.

Aus diesem Grund begannen wir das Bauprojekt mit einem halben Gebäude, welches aus 3 Zimmern bestand. Nach der Fertigstellung wurde die zweite Haushälfte errichtet.

Der Vorteil dieser Bauweise ist, dass die Gebäude nach Belieben und Bedarf Stück für Stück durch das Anschrauben zusätzlicher Module vergrößert werden können, ohne, dass statische Probleme entstehen.

Alinaswe, unser Mitarbeiter vor Ort, wuchs so Stück für Stück in das Baumanagement hinein. Zahlreiche Herausforderungen galt es für ihn zu bewältigen. Erfahrungen musste er selbst sammeln.

Der Bau des Fundamentes war für ihn Routine, da unser Bausystem in ortsübliche Bauverfahren integriert ist.

Alinaswe musste in Dar Es Salaam einen Stahlhändler ausfindig machen, der die benötigten L-Profil Stahlträger liefern kann. Außerdem verhandelte er einen guten Preis. In Tansania gilt dafür der Weltmarkt- Stahlpreis plus ein landesspezifischer Einfuhrzoll. Ein 6m langer, 2 mal 11cm breiter und 9mm dicker Stahlträger kostet in Dar Es Salam zwischen 40 und 50 Euro. In Mbeya wird das teuerer, weil hier Transportkosten einberechnet werden und Gewinne für einen Zwischenhändler.

Der Transport des Stahls gestaltete sich wegen des hohen Gewichts als kompliziert. Alinaswe musste einen Spediteur finden, der den Stahl zu einer leichten Beifracht nach Brandt transportierte. Die Bahn konnte den Auftrag organisatorisch noch nicht abwickeln. Wir hoffen auf eine Verbesserung der Infrastruktur in diesem Bereich, da Chimala einen Bahnhof mit Abstellgleis an einer wichtigen Bahnlinie besitzt.

Der ortsansässige Schweiser stellte die Module inklusive aller Bohrungen zu einem Festpreis her. Auf diese Weise kostete ein Modul ca. 130 bis 160 Euro, je nach Ausführung.

Auf Anregung der Großheppacher Schwesternschaft, die eine intensive Beziehung zu den Schwestern pflegt, wurden in das Gebäude Bäder eingebaut, so dass für tansanianische Verhältnisse komfortable Wohneinheiten entstanden.

Der Bau des gesamten Wohnhauses mit 6 Zimmern für je 3-4 Schwestern (nach Auskunft der Schwesternschaft) kostete mit dieser Baumethode inklusive Elektrifizierung und Sanitäreinrichtungen 20 000 Euro. Finanziert wurde das Projekt durch Spenden und mit Unterstützung der Metzler Bank Stiftung.

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Aktionen: Besuch im Iran – Erdbebensicheres Bauen

An einer Bildungsreise des ev. luth. Bildungswerk Neu-Ulm in den Iran, nahm Michael und Susanne Herold, so wie unsere Vorsitzende Ute Fischer mit ihren Kindern teil. Neben touristischen Atraktionen, interessanten Begegnungen mit verschiedenen Menschen, gab es auch ein Treffen mit Professor Dr. Jamschid Parvizian von der Universität Isfahahn. Dieser Kontakt besteht schon seit einigen Jahren zu unserem Verein, vermittelt durch Herrn Prof. Dr. Pegels, der die Statik des Bausystems unseres Kindergartens berechnete.

Jamshid konstruiert im Iran erdbebensichere Gebäude in einer von ihm geleiteten Fabrik und verwendet dazu ein ähnliches System wie wir in Afrika. Er unterrichtet Konstruktionswesen an der Universität Isfahan. Unsere Bauphasen hat er intensiv verfolgt. Er wäre an einer Zusammenarbeit mit uns interessiert, weil wir es geschafft haben, das Bausystem vor Ort in Tansania fertigen zu lassen. Dabei interessierte er sich vor allem für die didaktischen (Didaktik = Lehre vom Unterricht) Kompetenzen, die im Laufe der Jahre um unser Projekt herum entstanden sind. Prof. Dr. Parvizian bemüht sich ebenfalls, Dorfbewohner im Iran für den Bau solcher erdbebengeschützter Häuser zu gewinnen.

Besonders beim Wiederaufbau vom Irak und Syrien sieht er einen großen Bedarf an einfachen, erdbebensicheren und günstigen Häusern für Schulen, Kliniken und auch im Wohnhausbereich.

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Unterstützung: Brunnenprojekt

Dr. Galla fragte uns bei unserem letzten Besuch, ob wir uns für den Bau eines Brunnens in der Nähe der Krankenstation einsetzen könnten. Die Dorfbewohner beziehen ihr Trinkwasser aus dem nahe gelegenen Bewässerungskanal. Dadurch kommt es immer wieder zu Krankheiten.

Funktionsweise des Brunnens

Funktionsweise des Brunnens

Der Brunnen wurde neben der Arztstation errichtet. Dr. Galla und sein Schwesternteam können jetzt für die Behandlung der Patienten sauberes Wasser verwenden. Außerdem ist der Brunnen für alle Dorfbewohner zur Wasserversorgung freigegeben.

Das Pumpensystem funktioniert mit an einem Riemen befestigten Kugeln, durch die das Wasser aus dem Brunnenschacht durch eine Röhre gehoben wird.

Der Brunnenschacht ist durch den Betondeckel abgedeckt und so vor Verunreinigung geschützt. Außerdem kann so niemand in den Brunnenschacht fallen.

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Unterstützung: Schwesternhaus kurz vor der Fertigstellung

Das Schwesternhaus, bei welchem zum ersten Mal vor Ort hergestellte Module zum Einsatz kamen, ist jetzt weitestgehend fertig gestellt worden. Zwei Räume wurden errichtet. In einem zweiten Bauabschnitt werden den Räumen gegenüber noch einmal zwei Wohneinheiten aufgebaut. Anschließend wird der so entstandene Flur überdacht.

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Unterstützung: Strom auf dem Gelände der Schwesternschaft

In Brand gibt es jetzt Strom. Das ist für die Entwicklung der Schwesternschaft, aber auch des gesamten Dorfes ein wichtiger Meilenstein. Der dort angesiedelten Arztstation von Dr. Galla finanzierten wir den Stromanschluss. So können ab jetzt auch medizinische Geräte von uns gesendet werden, die mit Strom funktionieren. Weiterlesen →

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Unterstützung: Module Schwesternhaus

Der Bau des Schwesternhauses geht voran. Nachdem die Module geschweißt wurden, steht jetzt das Aufstellen des Hauses an. Die Module wurden mit einer Ständerbohrmaschine gebohrt. Weil die Module so groß waren, wurde der Lifter, den wir geliefert hatten, kreativ als Bohrtisch genutzt.

Die Module wurden von einem örtlichen Schweißer hergestellt wurden, mussten sie passend gebohrt werden.

Das Aufstellen der Module war nicht schwer. Die Module bilden jetzt einen ersten Bauabschnitt. Zwei Räume werden zuerst gebaut. Anschließend soll das Haus erweitert werden. Die modulare Herstellung von Häusern, die immer wieder erweitert werden, ist ein Konzept, welches dazu dient, gemäß des möglichen Budgets Schritt für Schritt den eigenen Wohnraumk zu erweitern. Das Haus bietet Wohnraum für Schwestern, die ihren diakonischen Dienst an den Menschen vor Ort leben wollen.

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Unterstützung: Brunnenbau

Unser Projekt, der Bau des Brunnens, geht voran. Nach einer Pause der Bauarbeiten für den Brunnen wegen der Regenzeit, geht es jetzt weiter. Der Brunnen muss noch ausgemauert werden und eine Platte schützt dann Kinder vor dem Hineinfallen.

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Unterstützung: Erste Melonenernte

Nach einem ersten Misserfolg beim Anbau der Melonen konnte die Schwesternschaft jetzt endlich eine gute Melonenernte einbringen. Weiterlesen →

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