Fotos

Fotos aus dem Vereinsgeschehen und von Reisen vor Ort in Tansania

Neuwahl 2. Vorstand

Ute Fischer, Erika Kont, Michael Herold, Susanne Herold

Bei der Vollversammlung des Vereins wurde Erika Kont zur 2.Vorsitzenden gewählt.

Ute Fischer stellte ihr Amt aus persönlichen Gründen zur Verfügung. Dabei betonte sie aber, dass sie für alle, sehr professionell geführten, Gepräche weiterhin zur Verfügung steht. Ute organisierte das Patenschaftsprojekt des Vereins für bedürftige Kinder. Dieses Programm wird aktuell von Myriam Kirchhof geleitet. Insbesondere zu den Infrastrukturprojekten des Vereins (Kindergarten und Primary School) brachte sich Ute Fischer sehr engagiert ein. Während einer Reise nach Tansania führte sie detailierte Verhandlungen mit unseren Partnern. Dadurch gewann sie wichtige Einblicke in die besondere Situation vor Ort. Dieses Wissen und diese Erfahrungen und auch ihr professionelles Vorgehen bei Planungen von Projekten steht uns im Verein weiter zur Verfügung. Aus diesem Grund dürfen wir uns weiter auf eine professionelle Zusammenarbeit miteinander stützen.

Erika Kont wohnt in Günzburg. Sie unterstützt Susanne Herold bei der Kassenarbeit. Erika engagiert sich schon seit einigen Jahren im Verein und war zum Beispiel bei den Marktständen anzutreffen.

 

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Fertigstellung des Schwesternwohnhauses

Im Jahr 2017 wurde vom Verein „Die Brücke e.V.“ der Neubau eines Schwesternwohnhauses auf dem Gelände der Schwesternschaft finanziert und begleitet.

Die Schwestern benötigten dringend Wohnraum, da viele Mitglieder des Konvents ihren Lebensmittelpunkt aus Platznot nicht in Brandt bei den anderen Schwestern hatten.

Gleichzeitig war es den Vereinsmitgliedern wichtig, dass die Herstellung der Module und der Aufbau erdbebensicherer Gebäude an einem kleineren Projekt geübt wird, da der Bau einer Grundschule als nächstes Projekt vorgesehen ist.

Aus diesem Grund begannen wir das Bauprojekt mit einem halben Gebäude, welches aus 3 Zimmern bestand. Nach der Fertigstellung wurde die zweite Haushälfte errichtet.

Der Vorteil dieser Bauweise ist, dass die Gebäude nach Belieben und Bedarf Stück für Stück durch das Anschrauben zusätzlicher Module vergrößert werden können, ohne, dass statische Probleme entstehen.

Alinaswe, unser Mitarbeiter vor Ort, wuchs so Stück für Stück in das Baumanagement hinein. Zahlreiche Herausforderungen galt es für ihn zu bewältigen. Erfahrungen musste er selbst sammeln.

Der Bau des Fundamentes war für ihn Routine, da unser Bausystem in ortsübliche Bauverfahren integriert ist.

Alinaswe musste in Dar Es Salaam einen Stahlhändler ausfindig machen, der die benötigten L-Profil Stahlträger liefern kann. Außerdem verhandelte er einen guten Preis. In Tansania gilt dafür der Weltmarkt- Stahlpreis plus ein landesspezifischer Einfuhrzoll. Ein 6m langer, 2 mal 11cm breiter und 9mm dicker Stahlträger kostet in Dar Es Salam zwischen 40 und 50 Euro. In Mbeya wird das teuerer, weil hier Transportkosten einberechnet werden und Gewinne für einen Zwischenhändler.

Der Transport des Stahls gestaltete sich wegen des hohen Gewichts als kompliziert. Alinaswe musste einen Spediteur finden, der den Stahl zu einer leichten Beifracht nach Brandt transportierte. Die Bahn konnte den Auftrag organisatorisch noch nicht abwickeln. Wir hoffen auf eine Verbesserung der Infrastruktur in diesem Bereich, da Chimala einen Bahnhof mit Abstellgleis an einer wichtigen Bahnlinie besitzt.

Der ortsansässige Schweiser stellte die Module inklusive aller Bohrungen zu einem Festpreis her. Auf diese Weise kostete ein Modul ca. 130 bis 160 Euro, je nach Ausführung.

Auf Anregung der Großheppacher Schwesternschaft, die eine intensive Beziehung zu den Schwestern pflegt, wurden in das Gebäude Bäder eingebaut, so dass für tansanianische Verhältnisse komfortable Wohneinheiten entstanden.

Der Bau des gesamten Wohnhauses mit 6 Zimmern für je 3-4 Schwestern (nach Auskunft der Schwesternschaft) kostete mit dieser Baumethode inklusive Elektrifizierung und Sanitäreinrichtungen 20 000 Euro. Finanziert wurde das Projekt durch Spenden und mit Unterstützung der Metzler Bank Stiftung.

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Besuch im Iran – Erdbebensicheres Bauen

An einer Bildungsreise des ev. luth. Bildungswerk Neu-Ulm in den Iran, nahm Michael und Susanne Herold, so wie unsere Vorsitzende Ute Fischer mit ihren Kindern teil. Neben touristischen Atraktionen, interessanten Begegnungen mit verschiedenen Menschen, gab es auch ein Treffen mit Professor Dr. Jamschid Parvizian von der Universität Isfahahn. Dieser Kontakt besteht schon seit einigen Jahren zu unserem Verein, vermittelt durch Herrn Prof. Dr. Pegels, der die Statik des Bausystems unseres Kindergartens berechnete.

Jamshid konstruiert im Iran erdbebensichere Gebäude in einer von ihm geleiteten Fabrik und verwendet dazu ein ähnliches System wie wir in Afrika. Er unterrichtet Konstruktionswesen an der Universität Isfahan. Unsere Bauphasen hat er intensiv verfolgt. Er wäre an einer Zusammenarbeit mit uns interessiert, weil wir es geschafft haben, das Bausystem vor Ort in Tansania fertigen zu lassen. Dabei interessierte er sich vor allem für die didaktischen (Didaktik = Lehre vom Unterricht) Kompetenzen, die im Laufe der Jahre um unser Projekt herum entstanden sind. Prof. Dr. Parvizian bemüht sich ebenfalls, Dorfbewohner im Iran für den Bau solcher erdbebengeschützter Häuser zu gewinnen.

Besonders beim Wiederaufbau vom Irak und Syrien sieht er einen großen Bedarf an einfachen, erdbebensicheren und günstigen Häusern für Schulen, Kliniken und auch im Wohnhausbereich.

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Schwesternhaus kurz vor der Fertigstellung

Das Schwesternhaus, bei welchem zum ersten Mal vor Ort hergestellte Module zum Einsatz kamen, ist jetzt weitestgehend fertig gestellt worden. Zwei Räume wurden errichtet. In einem zweiten Bauabschnitt werden den Räumen gegenüber noch einmal zwei Wohneinheiten aufgebaut. Anschließend wird der so entstandene Flur überdacht.

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Module Schwesternhaus

Der Bau des Schwesternhauses geht voran. Nachdem die Module geschweißt wurden, steht jetzt das Aufstellen des Hauses an. Die Module wurden mit einer Ständerbohrmaschine gebohrt. Weil die Module so groß waren, wurde der Lifter, den wir geliefert hatten, kreativ als Bohrtisch genutzt.

Die Module wurden von einem örtlichen Schweißer hergestellt wurden, mussten sie passend gebohrt werden.

Das Aufstellen der Module war nicht schwer. Die Module bilden jetzt einen ersten Bauabschnitt. Zwei Räume werden zuerst gebaut. Anschließend soll das Haus erweitert werden. Die modulare Herstellung von Häusern, die immer wieder erweitert werden, ist ein Konzept, welches dazu dient, gemäß des möglichen Budgets Schritt für Schritt den eigenen Wohnraumk zu erweitern. Das Haus bietet Wohnraum für Schwestern, die ihren diakonischen Dienst an den Menschen vor Ort leben wollen.

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Brunnenbau

Unser Projekt, der Bau des Brunnens, geht voran. Nach einer Pause der Bauarbeiten für den Brunnen wegen der Regenzeit, geht es jetzt weiter. Der Brunnen muss noch ausgemauert werden und eine Platte schützt dann Kinder vor dem Hineinfallen.

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Erste Melonenernte

Nach einem ersten Misserfolg beim Anbau der Melonen konnte die Schwesternschaft jetzt endlich eine gute Melonenernte einbringen.

Wir haben uns alle sehr mitgefreut, dass das Melonenprojekt unseres Vereins jetzt doch noch zu einem Erfolg geführt werden konnte.

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Bilder von den Patenkinder

Bei den Patenkindern gab es einige Veränderungen. Die erste Gruppe der von den Paten unterstützten Kinder haben den Kindergarten dieses Jahr im Januar verlassen. Da die Grundschule kostenlos ist, konnten wir nach Absprache mit den Paten neue Kinder in das Unterstützungsprogramm aufnehmen.

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Fundament des Schwesternhauses

Das Projekt „Bau des Schwesternhauses“ geht weiter. Das Fundament wurde fertiggestellt.

Beim Bau des Fundamentes gab es eine Veränderung bezüglich der Größe des Projektes. Die Grundfläche des Gebäudes wurde auf Basis der Module, die bereits geschweißt wurden, berechnet. Dabei aber wurde nicht einberechnet, dass einige Module für das Innere des Gebäudes als Trennwand für 2 Wohneinheiten vorgesehen waren. Aufgrund des „Baukastensystems“, welches hier zum Einsatz kommt, können solche Änderungen technisch einfach durchgeführt werden.

Allerdings würden dadurch mehr Gelder benötigt werden, als für dieses Projekt vorgesehen und gesammelt wurden. Aus diesem Grund entschieden wir, dass jetzt erst einmal eine Wohneinheit fertig gestellt wird. Das Fundament ist groß genug gebaut worden, um später eine zweite Wohneinheit ergänzen zu können. Darin liegt auch die Stärke des modualen Bausystems, dass eine Erweiterung der Gebäude Stück für Stück erfolgen kann.

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Brunnenbau in Ihahi

Der Bau des Brunnens für die Menschen in Ihahi geht gut voran. Nachdem der Brunnen bei einem Regenguss vollgelaufen war, konnten jetzt die Arbeiten des Ausschachtens fortgesetzt werden.

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