Aktionen

Bei vielen Aktionen sammeln wir Geld für die Menschen in Afrika. Besonders für den Kindergarten für die Kinder aus Brandt bei Chimala engagieren sich Kinder aus unserer Region.

Bau des zweiten Gebäudes der Primaryschool gestartet

Vorbereitungsarbeiten

Der Schwierigkeiten der Corona Krise zum Trotz, beginnt der Bau des zweiten Schulgebäudes der Primary School in Tansania. Die Organisation Brot für die Welt unterstützt mit einer Teilfinanzierung diesen Bauabschnitt. Wir wollen den Bau dieses Gebäudes Schritt für Schritt durchführen. Es werden daher weiter Spenden benötigt. Aktuell wollen wir das Fundament für die nächsten drei Klassenräume errichten und dann, je nach Finanzlage, die einzelnen Klassenzimmer dort Nacheinander fertigstellen. Durch die Verwendung der Module ist dieses Verfahren durchführbar.

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Solaranlage für das Haus für Straßenkinder in Kenia

Mohamed

Schon seit einiger Zeit planen wir, eine Solaranlage für das Straßenjungenhaus zu finanzieren. Der Grund dafür ist, dass die monatlichen Stromkosten von etwa 100 Euro wir bisher durch Spendengelder finanzieren mussten. Eine geeignete Solaranlage kostet dagegen einmalig 5100 Euro und hätte sich damit nach nicht einmal 5 Jahren rentiert. Allerdings sprengte diese Summe bisher unser Budget. Ende Februar bekamen wir aber die Nachricht, dass die Metzler-Stiftung dieses Projekt mit ihrem 1+1=3 Modell fördern wird. Das bedeutet, dass sie jede Spende für das Solarprojekt verdreifachen wird.

Sie können sich vorstellen, wie sehr Joseph und wir uns darüber gefreut haben, dass der Antrag genehmigt wurde, den wir dafür gestellt haben. Dies bedeut, dass wir nun lediglich 1700 Euro benötigen, um dieses große Projekt zu verwirklichen! Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie uns dabei helfen können, dieses große Ziel zu erreichen. Besonderer Dank gilt dabei Ulf Herold, welcher das Projekt in der Stiftung eingereicht hat.

Wenn Sie das Solarprojekt unterstützen wollen, dann würden wir uns sehr über eine Spende freuen. Auch kleine Beiträge helfen uns sehr dabei, die 1700 Euro zusammenzutragen!

Bitte schreiben sie dann in den Verwendungszweck der Überweisung: „Kenia, 1+1=3“. Dies ist wichtig, damit die Stiftung die Spenden verdreifacht.

Corona-Engpass überwunden

Eine weitere gute Nachricht ist, dass wir die Nahrungsmittelengpässe während des ersten Lockdowns dank ihrer großzügigen Hilfe überbrücken konnten. Wie ernst die Lage damals war, wurde uns erst im Nachhinein klar. Joseph Njoroge, der Leiter des Heims, erzählte uns, dass einige andere Straßenkinderheime in Nairobi die Kinder entlassen mussten, da diese nicht genügend Nahrungsmittel für ihre Kinder hatten. Im Moment gibt es allerdings auch in Kenia einen zweiten Lockdown. Dies ist problematisch, weil das Straßenjungenheim in der Versorgung von Lebensmittel zum größten Teil von lokalen Spenden abhängig ist. Joseph Njoroge meinte, dass in Kenia viele Menschen ihre Arbeit wegen des Lockdowns verloren haben und deshalb sogar ihre Mieten nicht bezahlen können und aus ihren Häusern ausziehen müssen. Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage in Kenia gerade schwierig. Allerdings haben die lokalen Spender dem Straßenjungenheim zugesichert, ihr Bestes zu geben, genug Nahrungsmittel für die Jungen zu besorgen. Wie sich dabei die Lage entwickelt müssen wir abwarten.

Erste Schulpatenschaft vermittelt

Im Januar 2021 haben wir als Verein „Die Brücke e.V.“ die erste Schulpatenschaft für einen Jungen des Heims vermitteln dürfen. Sein Name ist Mohammed Farouk und er ist 10 Jahre alt.  Bei einer gemeinsamen Online-Konferenz konnte die Patenfamilie Joseph Njoroge und Mohammed kennen lernen. Das war eine spannende und sehr schöne Begegnung. Über den Whatsappkontakt von Joseph können die Paten mit ihrem Patenkind ganz selbständig in Kontakt bleiben. Dadurch ermutigt, werden wir versuchen auch noch weitere Patenschaften zu vermitteln.

Joseph schickte uns dafür die Angaben von drei Jungen, welche besonders dringend ab Juli 2021 einen Paten benötigen, da sie dann in die High School wechseln werden bzw. noch ein Jahr in der Primary School sind. Es sind Benson Eskuku (16 Jahre), Ibrahim Muchai (15 Jahre) und Kelly Wekesa (14 Jahre). Für Benson betragen die Schulgebühren ca. 30 Euro im Monat, für die Beiden anderen 45 Euro. Dies liegt daran, dass Kelly und Ibrahim auf die weiterführende Schule gehen, welche höhere Schulgebühren verlangen.

Wenn sie jemanden kennen, welcher Interesse an einer Patenschaft hat, oder wenn Sie selbst mehr Informationen hätten, dann können Sie uns sehr gerne eine Email schicken, sodass wir ihnen noch genauere Informationen geben können.

Tuniersieg im Fußball

Zuletzt möchten wir von einem letzten und sehr schönen Erfolg berichten. Die Fußballmannschaft des Straßenjungenhaus hat ein wichtiges Turnier im Bezirk Nairobi gewonnen. Dies war für die Jungen ein fantastisches Erlebnis. Schließlich haben die Meisten von ihnen früher nur zu hören bekommen, dass sie wertlos sind. Wie gut tut es dann dem Herzen, einmal auf dem Podest stehen zu dürfen und Sieger zu sein. Außerdem sind Straßenjungen in Kenia überhaupt nicht gut angesehen. Sie stehen in der Gesellschaft meist auf der alleruntersten Stufe. So hat Joseph berichtet, dass sehr viele Zuschauer äußerst verblüfft darüber waren, dass diese Mannschaft ausschließlich aus ehemaligen Straßenjungen bestand. Besonders ihre Disziplin und das Teamplay beeindruckte die Menschen sehr. Wir hoffen, dass auf diese Weise vielleicht ein Umdenken bei dem ein oder anderen Menschen in Kenia geschehen darf.

Für weitere Fragen zu dem Straßenjungenhaus können Sie uns gerne eine Email schreiben: Tobias.Herold@bnv-gz.de

Spenden bitte mit dem Verwendungszweck: Kenia kennzeichnen.

Homepage des Partnervereins: www.globalhoperescue.com

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Neuigkeiten aus Tansania

Das Jahr 2020 war für unsere Vereinsarbeit von der Corona Krise geprägt.

Anfang des Jahres wurde unser Schulgebäude der Primary School fertig gestellt. Als im Frühjahr die Corona Krise anfing in der Welt wirksam zu werden, beschlossen wir unser Gebäude als mögliches Behelfskrankenhaus der regionalen Regierung von Tansania zur Verfügung zu stellen. Wir wussten damals nicht, welchen Verlauf die Corona-Pandemie in Tansania nehmen würde.

Deshalb organisierten wir Hilfsgüter und Hilfsmittel für Ärzte vor Ort und nahmen Kontakt mit den lokalen Regierungsvertretern auf, die im Bezirk Mbeya die Corona Krise managen.

In Kooperation mit ihnen finanzierte wir umfangreiche Hilfsprogramme, die den Menschen an unserem Projektstandort helfen sollten, durch die Krise zu kommen. Wir finanzierten sowohl für die staatlichen, als auch für die kirchlichen Arztstationen Infrarotfieberthermometer, Schutzausrüstung, Desinfektionsmöglichkeiten für bedürftige Menschen vor Ort. Alinaswe unterrichtete die Menschen über die Notwendigkeiten, Hygienemaßnahmen einzuhalten. Außerdem fuhr Alinaswe täglich viele erkrankte Patienten ins Krankenhaus. Wir organisierten Nahrungsmittelvorräte, um kranke Menschen versorgen zu können. Anfang Mai beschloss die Regierung Tansanias, dass es im Land keinen Lock down geben wird. Außerdem wurde von der Regierung kommuniziert, dass das Coronavirus in Tansania keine Rolle mehr spielt. In unserer Kommunikation nach Tansania hielten wir uns daher an den vorgegebenen Kurs der Regierung und stellten fest, dass es Menschen gibt, die an Grippe oder Malaria leiden und die unsere Hilfe brauchen. Alinaswe erkrankte in dieser Zeit schwer, so dass ihm von unserer Seite ein Urlaub verordnet wurde. In dieser Zeit erkrankten auch zahlreiche Schwestern an Fieber und Husten. Nähere Informationen dazu können bei uns erfragt werden.

Im Oktober wurde in Tansania gewählt. (Infos über die politische Lage in Tansania bitte selbst im Netz suchen). Alinaswe berichtete im Vorfeld der Wahlen von einer intensiven Prüfung unseres Partnervereins Taphpet. Es wurden sämtliche Geldbewegungen und Geldtransfers und unsere Programme untersucht. Alinaswe berichtete stolz, dass alles in Ordnung gewesen sei. Alinaswe wurde wegen dieser Zuverlässigkeit in ein Regierungsprogramm einbezogen, bei dem es um das sehr sensible Thema geht, wie minderjährige Mädchen vor ungewollten Schwangerschaften geschützt werden können. Insbesondere die Zwangsverheiratung von Kindern in den oft noch sehr archaisch geprägten Stammeskulturen möchte die Regierung beenden. Wir sind mit Alinaswe im Gespräch, ob es für uns möglich ist, Frauen ohne Bildungsabschluss zu unterstützen.

Wegen der Corona Krise ist unsere Arbeit, sowohl in Deutschland, als auch in Tansania erheblich eingeschränkt gewesen. Wir konnten nicht, wie geplant, nach Tansania reisen, um die Einweihung der Schule zu feiern. Im nächsten Jahr hoffen wir sehr auf eine Veränderung der Verhältnisse und auch, dass wir so schnell wie möglich mit dem Bau des nächsten Gebäudes anfangen können.

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Weihnachtsmarkt

Auch in diesem Jahr waren wir mit einer Bude am Weihnachtsmarkt vertreten. Wir verkauften verschiedenste Waren und führten eine Tombola durch. Dabei ergaben sich schöne Begegnungen und wir konnten einigen Besuchen des Weihnachtsmarktes über unsere Arbeit erzählen.

Stephanie Köppler und Michael Herold beim Verkauf

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Seminartag mit Bayern – Einewelt

Auf Initiative der Bayrischen Staatsregierung werden Vereine und Gruppen, die sich in Partnerschaftsprojekten mit anderen Ländern engagieren unterstützt. Dazu wurde in Günzburg ein Seminar durchgeführt. Wir nahmen daran teil. Informationen gab es über Förderprogramme und über die Wahrnehmung kultureller Unterschiede, die bei dem Engagemeent in anderen Kulturkreisen bedeutsam sind. Im Anschluss an das Seminar stellte jede teilnehmende Gruppe den Schwerpunkt ihrer Arbeit vor.

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Hasenprojekt als Schülerfirma in Tansania

Eine Gruppe von Lehrern und Lehrerinnen startete ein vom Verein finanziertes Projekt, bei dem es um Hasenzucht geht. Dieses Projekt soll nach der Erprobungsphase als Schülerfirmenprojekt in einigen Schulen ausprobiert werden. Die Haltung von Hasen bedarf wenig Resourcen an Futter. Das benötigte Gras kann von Schülern leicht in der Umgebung der Schule geschnitten werden. Die Aufzucht von Hasen und die anschließende Vermarktung bereitet Schüler auf wirtschaftliches Handeln im landwirtschaftlich geprägten Raum vor.

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Fertigstellung des Schwesternwohnhauses

Im Jahr 2017 wurde vom Verein „Die Brücke e.V.“ der Neubau eines Schwesternwohnhauses auf dem Gelände der Schwesternschaft finanziert und begleitet.

Die Schwestern benötigten dringend Wohnraum, da viele Mitglieder des Konvents ihren Lebensmittelpunkt aus Platznot nicht in Brandt bei den anderen Schwestern hatten.

Gleichzeitig war es den Vereinsmitgliedern wichtig, dass die Herstellung der Module und der Aufbau erdbebensicherer Gebäude an einem kleineren Projekt geübt wird, da der Bau einer Grundschule als nächstes Projekt vorgesehen ist.

Aus diesem Grund begannen wir das Bauprojekt mit einem halben Gebäude, welches aus 3 Zimmern bestand. Nach der Fertigstellung wurde die zweite Haushälfte errichtet.

Der Vorteil dieser Bauweise ist, dass die Gebäude nach Belieben und Bedarf Stück für Stück durch das Anschrauben zusätzlicher Module vergrößert werden können, ohne, dass statische Probleme entstehen.

Alinaswe, unser Mitarbeiter vor Ort, wuchs so Stück für Stück in das Baumanagement hinein. Zahlreiche Herausforderungen galt es für ihn zu bewältigen. Erfahrungen musste er selbst sammeln.

Der Bau des Fundamentes war für ihn Routine, da unser Bausystem in ortsübliche Bauverfahren integriert ist.

Alinaswe musste in Dar Es Salaam einen Stahlhändler ausfindig machen, der die benötigten L-Profil Stahlträger liefern kann. Außerdem verhandelte er einen guten Preis. In Tansania gilt dafür der Weltmarkt- Stahlpreis plus ein landesspezifischer Einfuhrzoll. Ein 6m langer, 2 mal 11cm breiter und 9mm dicker Stahlträger kostet in Dar Es Salam zwischen 40 und 50 Euro. In Mbeya wird das teuerer, weil hier Transportkosten einberechnet werden und Gewinne für einen Zwischenhändler.

Der Transport des Stahls gestaltete sich wegen des hohen Gewichts als kompliziert. Alinaswe musste einen Spediteur finden, der den Stahl zu einer leichten Beifracht nach Brandt transportierte. Die Bahn konnte den Auftrag organisatorisch noch nicht abwickeln. Wir hoffen auf eine Verbesserung der Infrastruktur in diesem Bereich, da Chimala einen Bahnhof mit Abstellgleis an einer wichtigen Bahnlinie besitzt.

Der ortsansässige Schweiser stellte die Module inklusive aller Bohrungen zu einem Festpreis her. Auf diese Weise kostete ein Modul ca. 130 bis 160 Euro, je nach Ausführung.

Auf Anregung der Großheppacher Schwesternschaft, die eine intensive Beziehung zu den Schwestern pflegt, wurden in das Gebäude Bäder eingebaut, so dass für tansanianische Verhältnisse komfortable Wohneinheiten entstanden.

Der Bau des gesamten Wohnhauses mit 6 Zimmern für je 3-4 Schwestern (nach Auskunft der Schwesternschaft) kostete mit dieser Baumethode inklusive Elektrifizierung und Sanitäreinrichtungen 20 000 Euro. Finanziert wurde das Projekt durch Spenden und mit Unterstützung der Metzler Bank Stiftung.

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Besuch im Iran – Erdbebensicheres Bauen

An einer Bildungsreise des ev. luth. Bildungswerk Neu-Ulm in den Iran, nahm Michael und Susanne Herold, so wie unsere Vorsitzende Ute Fischer mit ihren Kindern teil. Neben touristischen Atraktionen, interessanten Begegnungen mit verschiedenen Menschen, gab es auch ein Treffen mit Professor Dr. Jamschid Parvizian von der Universität Isfahahn. Dieser Kontakt besteht schon seit einigen Jahren zu unserem Verein, vermittelt durch Herrn Prof. Dr. Pegels, der die Statik des Bausystems unseres Kindergartens berechnete.

Jamshid konstruiert im Iran erdbebensichere Gebäude in einer von ihm geleiteten Fabrik und verwendet dazu ein ähnliches System wie wir in Afrika. Er unterrichtet Konstruktionswesen an der Universität Isfahan. Unsere Bauphasen hat er intensiv verfolgt. Er wäre an einer Zusammenarbeit mit uns interessiert, weil wir es geschafft haben, das Bausystem vor Ort in Tansania fertigen zu lassen. Dabei interessierte er sich vor allem für die didaktischen (Didaktik = Lehre vom Unterricht) Kompetenzen, die im Laufe der Jahre um unser Projekt herum entstanden sind. Prof. Dr. Parvizian bemüht sich ebenfalls, Dorfbewohner im Iran für den Bau solcher erdbebengeschützter Häuser zu gewinnen.

Besonders beim Wiederaufbau vom Irak und Syrien sieht er einen großen Bedarf an einfachen, erdbebensicheren und günstigen Häusern für Schulen, Kliniken und auch im Wohnhausbereich.

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Dieses Jahr keine Ostereiersuchaktion!

In diesem Jahr findet aufgrund von Terminüberschneidungen keine Ostereiersuchaktion im Birketwald statt.

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Brunnenbau in Ihahi

Der Bau des Brunnens für die Menschen in Ihahi geht gut voran. Nachdem der Brunnen bei einem Regenguss vollgelaufen war, konnten jetzt die Arbeiten des Ausschachtens fortgesetzt werden.

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